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Quellen
Zuletzt aktualisiert: 20.9.2026
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Text und Logos sind auf dem Hauptbild eines Amazon-Listings ausdrücklich verboten, dürfen aber auf den Galeriebildern eingesetzt werden solange sie dem Käufer zusätzliche nützliche…
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Wann lohnt sich ein professioneller Fotograf für Amazon-Produktbilder?
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Warum ist die Verkäuferperformance bei Amazon so wichtig?
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Warum wird mein Amazon-Listing nicht angezeigt?
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Was ist A+ Content bei Amazon?
A+ Content ist eine erweiterte Produktbeschreibung auf Amazon, die Markeninhabern erlaubt, statt einfachem Text aufwändige Layouts mit Bildern, Vergleichstabellen und Infografiken …
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Österreichische Post
Die Österreichische Post AG ist das größte Post- und Logistikunternehmen Österreichs und stellte 2025 allein im Inland 232 Millionen Pakete zu, im Dezember wurden Tageshöchstwerte von bis zu 1,65 Millionen Paketen erreicht. Im Juli 2026 zählte das Standortnetz 327 eigenbetriebene Filialen, 1.353 Postpartner, 57 Selbstbedienungsfilialen und 1.263 freistehende Poststationen, bis Ende 2026 sollen es über 3.100 Standorte werden. Geschäftskunden nutzen unter anderem Paket Premium, das Versandsystem Post-Labelcenter, Retourenlösungen, Wunsch-Poststation und Wunsch-Postfiliale als Zustelladresse sowie internationale Pakete, die Gruppe ist zudem in Südost- und Osteuropa und der Türkei aktiv. Die Post beliefert überwiegend Endkunden (B2C) und bedient über Paket Premium auch B2B. Aus Sicht deutscher Unternehmen ist die Tochter Austrian Post International Deutschland in Bonn der Einstieg: Paket AT bringt Sendungen von Deutschland nach Österreich laut Anbieter in zwei Tagen von der Abholung bis zur Zustellung, für Pakete bis 31,5 Kilogramm mit Track and Trace sowie Sendungsstopp und Umroutung. Laut Sendcloud stellt die Post außerdem den Großteil der DHL Pakete in Österreich zu.
DHL Paket
DHL Paket ist der Paketdienst von Post und Paket Deutschland innerhalb der DHL Group und bildet das Rückgrat des innerdeutschen Onlinehandels. Laut Geschäftsbericht 2025 umfasst das stationäre Annahme- und Verkaufsnetz rund 41.000 Standorte, darunter Packstationen und Poststationen, das Unternehmen bezeichnet es als dichtestes Netz von Paketannahme- und Abgabestellen in Deutschland. Geschäftskunden versenden B2C und B2B, national und international, DHL Paket International erreicht über 220 Länder und Gebiete. Für Österreich gibt es DHL Paket Austria, das Pakete aus Österreich in 26 europäische Länder im integrierten Zustellnetz befördert, inklusive Online-Rücksendung und Beilegerlösung, im Inland stellt laut Sendcloud seit 2020 die Österreichische Post den Großteil der DHL Pakete zu. Für große europäische E-Commerce-Kunden mit mehr als 3.000 Paketen im Jahr bietet DHL eCommerce die Lösung Parcel Connect, die DHL mit inländischen Zustellpartnern verbindet, samt Zugang zu rund 140.000 ServicePoints in Europa. Im Standardversand von DHL Paket Austria sind Pakete bis 31,5 Kilogramm möglich, die Anbindung läuft über APIs und webbasierte Versandoptionen.
GLS
GLS (General Logistics Systems) ist ein Paket- und Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Amsterdam und in rund 40 Ländern in Europa und Nordamerika aktiv. Das Netzwerk besteht aus Depots, Hubs und Paketshops, der Schwerpunkt liegt auf dem grenzüberschreitenden Paketversand in Europa. In Österreich betreibt GLS nach Angaben von paketcheck.at rund 2.300 GLS Points, davon etwa 930 PaketShops im Handel und etwa 1.370 PaketBoxen. Mit dem FlexDeliveryService können Empfänger Ort und Zeit der Zustellung steuern, etwa eine Abstellgenehmigung erteilen oder in einen PaketShop oder eine PaketBox umleiten. In Deutschland bietet GLS Express-Lieferung zum nächsten Werktag, auf Wunsch auch samstags, und mit GlobalParcel einen weltweiten Paketversand. Für Sendungen in die Schweiz gibt es mit Swiss Post GLS eine Lösung mit verzollter Lieferung (DDP). GLS bedient Geschäftskunden mit hohem Paketvolumen ebenso wie gelegentliche Versender und Privatkunden, die Zustellung erfolgt überwiegend an Endkunden (B2C), B2B ist ebenfalls möglich. Der Fokus liegt zunehmend auf nachhaltiger Logistik, alternativen Zustellkonzepten und digitalen Services.
DPD
DPD gehört zur Geopost-Gruppe der französischen La Poste und ist in Deutschland und Österreich einer der großen Paketdienste. DPD Deutschland mit Sitz in Aschaffenburg nennt rund 10.300 Pickup Paketshops, den Zustelldienst Predict mit zweistündigem Zeitfenster und Live-Tracking, Abstell-Okay, Retoure per Fingertipp, Gefahrgutversand und mit DPD Fulfillment auch Logistiklösungen aus einer Hand. DPD Austria wurde 1988 als erster privater Paketdienst gegründet und gehört den Speditionen Gebrüder Weiss, Lagermax und Schachinger sowie der Geopost. 2025 bewegte DPD Austria rund 64,6 Millionen Pakete, betreibt 16 Depots und rund 3.300 Pickup Standorte und liefert national in der Regel innerhalb von 24 Stunden, international in 49 Länder. Die Ausrichtung ist national und europäisch, das Unternehmen positioniert sich in Österreich als Marktführer im B2B-Segment und bedient über Pickup Shops und die myDPD-App auch Privatkunden. Geopost gibt Zugang zu rund 132.000 Pickup Standorten, Retouren lassen sich über das Netz der Paketshops und Paketstationen abwickeln.
sendcloud
Sendcloud ist eine Versandplattform für Onlineshops mit Hauptsitz in Eindhoven in den Niederlanden und laut Eigenangabe mehr als 30.000 Unternehmen als Kunden. Die Software ist kein Paketdienst und kein Lager, sondern bündelt mehr als 160 Paketdienste in einer Oberfläche, Händler können eigene Verträge hinterlegen oder vorverhandelte Konditionen nutzen. Sie deckt den Weg vom Checkout bis zur Retoure ab: Zustelloptionen wie Wunschtag, Same-Day oder Service Point im Checkout, gebrandete Tracking-Updates per E-Mail, WhatsApp oder SMS, ein mehrsprachiges Retourenportal und automatisch erstellte Zollformulare für internationale Sendungen. Über mehr als 100 Integrationen und eine Multi-Carrier-API lassen sich Shopsysteme, Marktplätze, WMS und ERP anbinden. Für Marktplätze sowie 3PL- und 4PL-Anbieter gibt es Enterprise-Lösungen mit zentraler Verwaltung mehrerer Kundenkonten. Laut Sendcloud sitzen die Kunden vor allem in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Österreich, für Österreich gibt es eine eigene Länderseite. Genutzt wird die Plattform im D2C ebenso wie im B2B.
Hermes
Hermes Germany ist auf die Zustellung an Privatkunden spezialisiert und wickelt den B2C- und C2C-Paketversand über neun Logistik-Center, rund 45 Depots und zahlreiche Partnerstandorte ab, hinzu kommen über 17.000 PaketShops in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2025/26 wurden laut Hermes über 96 Prozent aller Pakete beim ersten Zustellversuch abgeliefert. Der internationale Versand erreicht rund 25 Länder Europas, Hermes EuroParcel bietet dafür ein spezialisiertes B2C-Netzwerk. In Österreich unterhält Hermes mit über 1.600 PaketShops nach eigener Aussage das größte postunabhängige Netzwerk von Annahmestellen für Retouren des Versandhandels und für den privaten Paketversand, viele Versandhäuser nutzen die Shops als alternative Zustelladresse. Die Österreichische Post listet Hermes PaketShops bei der Wunsch-Postfiliale als Zustellort. Geschäftskunden nutzen myHermes Business mit Sendungsverwaltung, Livetracking für die Haustürzustellung und Paketankündigung. Die Ausrichtung liegt klar auf B2C und Retouren, reine B2B-Lieferungen zwischen Unternehmen sind nicht der Schwerpunkt. Nach Österreich läuft die Zustellung laut Vergleichsportalen über Hermes-Verteilzentren und Partner wie die Österreichische Post oder DPD.
Die Schweizerische Post
Die Schweizerische Post ist laut Asendia der beliebteste Versanddienstleister in der Schweiz und betreibt dort das größte Netzwerk an Abholorten. Im Inland sind PostPac Priority mit Zustellung in der Regel am nächsten Werktag und PostPac Economy mit Zustellung innerhalb von zwei Werktagen die Standardprodukte, Sperrgut und Rücksendungen gehören zum Angebot, Sonderkonditionen setzen ein Geschäftskundenverhältnis voraus. Für den grenzüberschreitenden Handel wichtig ist, dass die Schweiz weder EU noch Zollunion angehört: Jede Sendung braucht eine Zollanmeldung, IOSS und OSS gelten nicht. Die Post bietet dafür PostPac International und internationale Kleinsendungen, für verzollte Lieferung (DDP) gibt es Swiss Post GLS und URGENT. Asendia by Swiss Post, ein Gemeinschaftsunternehmen mit La Poste, liefert Pakete für Onlinehändler über Entry Points in Zürich und Genf innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Ankunft zu, Kunden bringen Retouren zu über 3.900 Drop-Off-Points in der Schweiz. Die Ausrichtung ist national mit internationalem Zugang, verkauft wird überwiegend an Endkunden (B2C), B2B ist ebenfalls möglich. Für Händler aus Deutschland und Österreich ist die Post der wichtigste Zugang zum Schweizer Markt.
CHECK24 Shopping
CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal und betreibt seit 2012 mit CHECK24 Shopping einen eigenen Marktplatz, auf dem Händler Produkte direkt an CHECK24 Kunden verkaufen. Laut Eigenangabe hat CHECK24 über 15 Millionen Kunden, für den Möbelmarktplatz wird eine Reichweite von bis zu 20 Millionen genannt. Das Sortiment umfasst Elektronik, Haushalt, Freizeit, Möbel und Reifen, dazu kommen Fashion mit Schuhen und Bekleidung sowie Home and Living. Die Ausrichtung ist national auf Deutschland, verkauft wird an Endkunden (B2C). Händler zahlen keine Grundgebühr und können jeweils zum Monatsende kündigen, abgerechnet wird nur bei erfolgreichen Bestellungen mit einer kategorieabhängigen Provision, im Möbelbereich einheitlich 12 Prozent netto. Die Provision wird auf die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf angewandt, inklusive Produktpreis, Versand und Abwicklungsgebühren. CHECK24 übernimmt je nach Modell Produktanlage, Zahlungsabwicklung, Marketingaktionen und den Kundenservice der ersten Ebene, die Anbindung des Shops erfolgt über Schnittstellen.
Zalando Fulfillment Solutions
Zalando Fulfillment Solutions (ZFS) ist das Fulfillment-Angebot von Zalando für externe Partner und wurde 2016 eingeführt. Es gehört zu Zalando Logistics Solutions, das außerdem Zalando Shipping Solutions (ZSS) für den paneuropäischen Versand und Zalando Return Solutions (ZRS) für die Retourenabwicklung umfasst. Nach Angaben von Zalando können Partner ZFS in 23 Märkten und über ein Netzwerk mit zwölf Logistikzentren nutzen. Zalando übernimmt als 3PL Einlagerung, Picking, Packing, Versand und Retouren, die Ware wird automatisch wieder in den Verkauf gestellt. Mit Multichannel lassen sich auch Bestellungen aus dem eigenen Onlineshop oder von anderen Kanälen mit neutraler Kartonage versenden, ZFS-Offprice hilft beim Abverkauf früherer Kollektionen. Hybride Modelle sind möglich, so lassen sich etwa zalando.de, zalando.at und zalando.ch selbst abwickeln, während andere Märkte über ZFS laufen. Das Angebot richtet sich an Marken und Händler im Zalando Partner Program, adressiert werden Endkunden (B2C) im Modehandel und in angrenzenden Sortimenten. Bestimmte Artikel wie Schmuck sind in einzelnen Märkten ausgeschlossen.
TikTok Shop
TikTok Shop ist der Social-Commerce-Marktplatz von TikTok, auf dem Marken und Händler Produkte direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping und einen eigenen Shop-Tab verkaufen. In Deutschland ist der Dienst seit März 2025 aktiv und erzielte laut NIQ schon nach einem Jahr mehr als 700 Millionen Euro Jahresumsatz, in Österreich läuft der Verkauf seit 15. Juni 2026, die Händlerregistrierung war ab 1. Juni möglich. Die Ausrichtung ist international: Mit der Funktion Sell Across Europe verkaufen Händler mit einer Registrierung in alle EU-Märkte, in denen TikTok Shop verfügbar ist, und können Logistikpartner von TikTok nutzen. Das Sortiment lebt von erklärbaren, visuell starken Produkten wie Beauty, Mode, Lebensmitteln, Accessoires und Gadgets, verkauft wird an Endkunden (B2C). Creator bewerben Produkte über ein integriertes Affiliate-Programm gegen Provision. Die Registrierung ist kostenlos, eine Grundgebühr gibt es nicht. Seit 8. Jänner 2026 beträgt die Verkaufsprovision in Deutschland und vier weiteren EU-Märkten 9 Prozent (Elektronik 7 Prozent), neue Händler zahlen 60 Tage lang 4 Prozent, dazu kommt eine Zahlungsgebühr von rund 2 Prozent.
TikTok
TikTok ist die Kurzvideo-Plattform, die für Marken und Händler als Reichweitenkanal und über TikTok for Business auch als Werbeplattform dient. Laut Marktdaten nutzen in Deutschland rund 26,4 Millionen Menschen TikTok (Februar 2026), in Österreich meldet das Unternehmen mehr als 2,7 Millionen monatliche Nutzer, in der Schweiz sind es rund 2,2 Millionen. Die Ausrichtung ist international und auf Entdeckung statt Suche ausgelegt, der Algorithmus zeigt Inhalte auch Menschen, die dem Absender noch nicht folgen. Für Werbetreibende gibt es Formate wie Spark Ads, die organische Videos bewerben, und In-Feed Ads, abgerechnet wird per CPM oder CPC. Im DACH-Raum nennen Agenturen für Anfang 2026 einen CPM von 3 bis 8 Euro und einen CPC von 0,30 bis 1,50 Euro. Das Mindestbudget liegt laut Marktquellen bei 50 Euro je Kampagne und 20 Euro Tagesbudget je Anzeigengruppe. Das Sortiment ist offen, gut funktionieren visuelle, erklärbare Produkte. Adressiert werden überwiegend Endkunden (B2C), einzelne B2B-Themen lassen sich mit erklärendem Content ebenfalls bespielen. Der Verkauf direkt in der App läuft über TikTok Shop.
LinkedIn ist das größte berufliche Netzwerk der Welt mit mehr als einer Milliarde Mitgliedern, im DACH-Raum nennen Quellen je nach Stand 20 bis 25 Millionen Mitglieder. In Österreich liegt die Werbereichweite laut Statista bei rund 2,7 Millionen (Anfang 2025). Für Händler und Marken ist LinkedIn kein Verkaufsmarktplatz, sondern ein B2B-Kanal für Positionierung, Recruiting, Lead-Generierung und den Kontakt zu Einkäufern, Geschäftsführern und Entscheidern. Die Ausrichtung ist international mit Targeting nach Jobtitel, Seniorität, Branche und Unternehmensgröße. Werbung wird im Campaign Manager gebucht, technisch ist ein Tagesbudget ab 10 Euro möglich, Agenturen empfehlen für den DACH-Raum 50 bis 100 Euro pro Tag. Der durchschnittliche CPC liegt im DACH-Raum bei rund 6 bis 9 Euro, der CPM bei 25 bis 45 Euro, damit ist LinkedIn deutlich teurer als Meta oder Google. Beliebte Formate sind Lead Gen Forms, Document Ads und Thought Leader Ads, die Beiträge von Personen statt von Unternehmensseiten bewerben. Sponsored Messaging erreicht in der EU nur Mitglieder, die zugestimmt haben.
Google Ads
Google Ads ist die größte Werbeplattform für Suchanfragen und in Deutschland laut Marktberichten mit rund 90 Prozent Marktanteil in der Websuche der wichtigste Kanal für Kunden mit konkreter Kaufabsicht. Über eine Plattform lassen sich Suchanzeigen, Shopping-Anzeigen, Display, YouTube und Performance Max buchen, das automatisiert Search, Display, YouTube, Gmail und Discover bespielt. Die Ausrichtung ist international mit Länder- und Sprachtargeting, in der Schweiz braucht es wegen der drei Sprachregionen getrennte Kampagnen. Abgerechnet wird bei Suchanzeigen pro Klick, der durchschnittliche CPC liegt laut einer Auswertung für das erste Quartal 2026 in Deutschland bei 1,32 Euro, in Österreich bei 1,18 Euro und in der Schweiz bei 1,68 Franken, im E-Commerce werden oft 0,40 bis 0,60 Euro genannt. Ein Mindestbudget gibt es nicht, festgelegt wird ein Tagesbudget. Google verrechnet in Österreich seit November 2020 eine Digitalsteuer von 5 Prozent auf ausgelieferte Anzeigen. Adressiert werden Endkunden (B2C) ebenso wie Geschäftskunden (B2B), das Sortiment ist offen.
idealo
idealo ist eines der führenden Preisvergleichsportale Europas und in sechs Ländern aktiv: Deutschland, Österreich, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien und Spanien. Laut Handelsverband Österreich verzeichnet idealo rund 30 Millionen Besuche pro Monat, etwa 50.000 Shops und über 330 Millionen Angebote sind gelistet. Händler übermitteln ihren Produktfeed per CSV, API oder über Partner, die Angebote werden Produkten zugeordnet und ausschließlich nach Preis gelistet, daneben zählen Bewertungen, Lieferzeit und Zahlungsarten. idealo ist heute ein reiner Traffic-Kanal nach dem Zum-Shop-Modell, den Direktkauf hat idealo Ende 2022 eingestellt, gekauft wird im eigenen Onlineshop. Abgerechnet wird per Klick, der Standard-CPC beträgt auf idealo.de 0,51 Euro für Neuverträge seit 1. April 2025 und auf idealo.at 0,36 Euro, einzelne Kategorien weichen ab. Für idealo.de gilt ein monatlicher Mindestumsatz von 20 Euro, die Registrierung ist kostenlos, die Kündigung monatlich möglich. Adressiert werden Endkunden (B2C), das Sortiment ist ein Vollsortiment, besonders stark sind Elektronik, Haushalt, Sport und Mode.
Geizhals
Geizhals ist ein 1999 in Österreich gestartetes Preisvergleichsportal, das hierzulande als eine der ersten Anlaufstellen für Preisvergleiche gilt und laut Branchenberichten im Bereich Technik und Hardware auch in Deutschland eine feste Größe ist. Das Portal gehört seit 2014 zum Heise-Verlag und wird als geizhals.at und geizhals.de betrieben, ein Ableger für Großbritannien läuft als Skinflint. Händler übermitteln ihre Produktdaten per Feed, die Angebote werden mit Preis, Versandkosten und Bewertungen verglichen und die Nutzer in den Onlineshop weitergeleitet, gekauft wird also beim Händler. Zum Angebot für Händler zählen Shoplistungen auf CPC-Basis, Kooperationen über Affiliateprogramme, Account Management und Werbeflächen, laut Marktberichten ist auch ein Pay-per-Order-Modell möglich. Aktuelle Klickpreise werden nicht öffentlich ausgewiesen, 2019 berichtete die Branchenpresse von rund 20 Cent pro Klick. Das Sortiment ist ein Vollsortiment mit Schwerpunkt Elektronik, Computer und Haushaltsgeräte, adressiert werden Endkunden (B2C).
