Ein professioneller Produktfotograf lohnt sich bei Amazon dann wenn das Produkt hochpreisig ist, in einem stark umkämpften Segment verkauft wird oder wenn die Bildqualität der Konkurrenz deutlich über dem liegt was man selbst produzieren kann.
Bei Produkten unter 20 Euro und mit überschaubarem Volumen können selbst produzierte Bilder ausreichen. Bei Eigenmarken, Premium-Produkten oder Artikeln bei denen das Erscheinungsbild kaufentscheidend ist, etwa Mode, Kosmetik oder Einrichtung, zahlt sich professionelle Fotografie fast immer aus weil eine höhere Conversion Rate die einmaligen Kosten schnell amortisiert.
Praxisbeispiel: Ein Händler für Lederportemonnaies investiert 400 Euro in einen Produktfotografen mit Lifestyle-Setting. Die Conversion Rate seines Hauptprodukts steigt von 8 auf 13 Prozent. Bei 100 Besuchern pro Tag und einem Verkaufspreis von 39 Euro macht sich die Investition innerhalb von zwei Wochen bezahlt.
Wichtig zu wissen: Stelle dem Fotografen vor dem Shooting die Amazon-Bildanforderungen schriftlich bereit, damit du die Bilder direkt verwenden kannst und keine teure Nachbearbeitung oder Nachproduktion nötig wird.
