Amazon lohnt sich für kleine Händler besonders dann wenn sie Produkte mit ausreichender Nachfrage, klaren Alleinstellungsmerkmalen oder einer Nischenpositionierung anbieten, die sich von der Massenware auf der Plattform differenzieren.
Mit FBA können auch Einzelpersonen und Kleinstunternehmen von einem professionellen Versandnetzwerk profitieren ohne eigene Lager- und Logistikinfrastruktur aufzubauen. Der Zugang zu Millionen aktiver Käufer senkt die Einstiegshürde für neue Marken erheblich. Gleichzeitig sollte man realistisch kalkulieren: Amazon-Gebühren, Werbekosten und Wettbewerb machen profitables Verkaufen anspruchsvoller als es auf den ersten Blick aussieht.
Praxisbeispiel: Ein Keramiker verkauft handgemachte Tassen auf Amazon Handmade, einer Unterplattform für handgefertigte Produkte. Ohne eigenen Webshop erreicht er damit von Anfang an tausende potenzielle Käufer, die gezielt nach handgemachten Produkten suchen.
Wichtig zu wissen: Starte mit einer kleinen Produktauswahl, teste Margen realistisch durch und skaliere erst dann wenn du ein funktionierendes Modell mit positiver Marge nach allen Gebühren nachgewiesen hast.
