Plattformkompetenz

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Partner & Anbieter

C
Plattform

CHECK24 Shopping

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal und betreibt seit 2012 mit CHECK24 Shopping einen eigenen Marktplatz, auf dem Händler Produkte direkt an CHECK24 Kunden verkaufen. Laut Eigenangabe hat CHECK24 über 15 Millionen Kunden, für den Möbelmarktplatz wird eine Reichweite von bis zu 20 Millionen genannt. Das Sortiment umfasst Elektronik, Haushalt, Freizeit, Möbel und Reifen, dazu kommen Fashion mit Schuhen und Bekleidung sowie Home and Living. Die Ausrichtung ist national auf Deutschland, verkauft wird an Endkunden (B2C). Händler zahlen keine Grundgebühr und können jeweils zum Monatsende kündigen, abgerechnet wird nur bei erfolgreichen Bestellungen mit einer kategorieabhängigen Provision, im Möbelbereich einheitlich 12 Prozent netto. Die Provision wird auf die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf angewandt, inklusive Produktpreis, Versand und Abwicklungsgebühren. CHECK24 übernimmt je nach Modell Produktanlage, Zahlungsabwicklung, Marketingaktionen und den Kundenservice der ersten Ebene, die Anbindung des Shops erfolgt über Schnittstellen.

G
Plattform

Geizhals

Geizhals ist ein 1999 in Österreich gestartetes Preisvergleichsportal, das hierzulande als eine der ersten Anlaufstellen für Preisvergleiche gilt und laut Branchenberichten im Bereich Technik und Hardware auch in Deutschland eine feste Größe ist. Das Portal gehört seit 2014 zum Heise-Verlag und wird als geizhals.at und geizhals.de betrieben, ein Ableger für Großbritannien läuft als Skinflint. Händler übermitteln ihre Produktdaten per Feed, die Angebote werden mit Preis, Versandkosten und Bewertungen verglichen und die Nutzer in den Onlineshop weitergeleitet, gekauft wird also beim Händler. Zum Angebot für Händler zählen Shoplistungen auf CPC-Basis, Kooperationen über Affiliateprogramme, Account Management und Werbeflächen, laut Marktberichten ist auch ein Pay-per-Order-Modell möglich. Aktuelle Klickpreise werden nicht öffentlich ausgewiesen, 2019 berichtete die Branchenpresse von rund 20 Cent pro Klick. Das Sortiment ist ein Vollsortiment mit Schwerpunkt Elektronik, Computer und Haushaltsgeräte, adressiert werden Endkunden (B2C).

G
Plattform

Google Merchant Center

Das Google Merchant Center ist das kostenlose Werkzeug, über das Händler Produktdaten an Google übergeben, damit ihre Produkte im Shopping-Tab, in der Google-Suche und in weiteren Google-Diensten erscheinen. Kostenlose Produkteinträge gibt es in Deutschland seit Oktober 2020, die Erstellung eines Kontos und der Upload sind gebührenfrei, Kosten entstehen nur bei bezahlten Shopping-Anzeigen über ein verknüpftes Google-Ads-Konto. Seit September 2024 ist Merchant Center Next die verbindliche Oberfläche. Die Ausrichtung ist international, Versandeinstellungen sind unter anderem für Deutschland, Österreich und die Schweiz Pflicht, und Preisvergleichsportale können in diesen Ländern Shopping-Anzeigen im Namen von Händlern schalten. Das Sortiment ist branchenübergreifend, gekauft wird auf der Website des Händlers, adressiert werden überwiegend Endkunden (B2C). Der Feed kann als CSV, XML oder TXT oder über die Content API geliefert werden, Händler mit stationärem Geschäft können Local Inventory Ads nutzen. Das Merchant Center liefert außerdem die Datenbasis für Performance Max und das YouTube Shopping-Affiliate-Programm.

I
Plattform

idealo

idealo ist eines der führenden Preisvergleichsportale Europas und in sechs Ländern aktiv: Deutschland, Österreich, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien und Spanien. Laut Handelsverband Österreich verzeichnet idealo rund 30 Millionen Besuche pro Monat, etwa 50.000 Shops und über 330 Millionen Angebote sind gelistet. Händler übermitteln ihren Produktfeed per CSV, API oder über Partner, die Angebote werden Produkten zugeordnet und ausschließlich nach Preis gelistet, daneben zählen Bewertungen, Lieferzeit und Zahlungsarten. idealo ist heute ein reiner Traffic-Kanal nach dem Zum-Shop-Modell, den Direktkauf hat idealo Ende 2022 eingestellt, gekauft wird im eigenen Onlineshop. Abgerechnet wird per Klick, der Standard-CPC beträgt auf idealo.de 0,51 Euro für Neuverträge seit 1. April 2025 und auf idealo.at 0,36 Euro, einzelne Kategorien weichen ab. Für idealo.de gilt ein monatlicher Mindestumsatz von 20 Euro, die Registrierung ist kostenlos, die Kündigung monatlich möglich. Adressiert werden Endkunden (B2C), das Sortiment ist ein Vollsortiment, besonders stark sind Elektronik, Haushalt, Sport und Mode.

M
Plattform

Microsoft Advertising

Microsoft Advertising, früher Bing Ads, ist die Werbeplattform für das Suchnetzwerk von Bing sowie für Partner wie Yahoo, DuckDuckGo und Ecosia, Anzeigen erscheinen auch in Edge und der Windows-Suche, und der KI-Assistent Copilot greift auf den Bing-Index zurück. Der Marktanteil ist deutlich kleiner als bei Google, im DACH-Raum liegt Bing auf dem Desktop bei rund 15 Prozent. Die Nutzerschaft ist tendenziell älter, kaufkräftiger und stark im Büroumfeld vertreten, daher eignet sich der Kanal für B2B-Themen und als Ergänzung zu Google. Es gibt Text-, Shopping- und Dynamic-Kampagnen sowie Retargeting, bestehende Google-Ads-Kampagnen lassen sich importieren. Nur bei Microsoft Advertising ist eine Zielgruppenausrichtung auf Basis von LinkedIn-Profildaten möglich. Abgerechnet wird überwiegend per Klick nach dem Auktionsprinzip, in manchen Branchen liegen die Klickpreise laut Agenturen 30 bis 60 Prozent unter Google. Die Ausrichtung ist international, das Sortiment offen, adressiert werden Endkunden (B2C) und Geschäftskunden (B2B).

P
Plattform

Pinterest

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der Menschen Ideen sammeln und Käufe planen, was sie für Sortimente wie Wohnen, Mode, Beauty, Deko und Rezepte besonders interessant macht. Weltweit hat Pinterest laut OPTIMIZE (2026) 640 Millionen monatlich aktive Nutzer, in Europa 157 Millionen. Für Deutschland werden rund 16 Millionen, für Österreich etwa 2 Millionen Nutzer genannt, die Schätzungen der Quellen weichen voneinander ab. Die Nutzerschaft ist überwiegend weiblich, adressiert werden Endkunden (B2C). Händler laden Produktkataloge per Feed hoch, daraus entstehen Produkt-Pins und Shopping Ads, das Verifizierte-Händler-Programm mit blauem Haken ist kostenlos und in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Der Kauf findet im eigenen Onlineshop statt, die Anbindung läuft unter anderem über Shopify. Werbung wird per Auktion abgerechnet, das Mindesttagesbudget liegt laut Ratgebern bei etwa 5 Euro, für aussagekräftige Tests werden 20 bis 50 Euro pro Tag über mindestens zwei Wochen empfohlen. Die Ausrichtung ist international, Inhalte bleiben oft monatelang auffindbar.

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