Plattformkompetenz

SOCIAL-COMMERCE– Kompetenz-Hub

Partner & Anbieter

I
Plattform

Instagram

Instagram ist das visuelle Netzwerk von Meta und für Marken mit starker Bildsprache, Creator-Kooperationen und Reels ein zentraler Kanal. In Österreich erreicht es laut Statista (Werbereichweite, Anfang 2025) rund 3,25 Millionen Menschen und damit mehr als ein Drittel der Bevölkerung, für Deutschland werden rund 31 Millionen Nutzer genannt. Instagram unterstützt Shopping über Produkt-Tags in Beiträgen, Reels und Stories, die Produkte stammen aus einem Katalog im Meta Commerce Manager, der sich zum Beispiel über Shopify oder WooCommerce anbinden lässt. Der Kauf wird über den Website-Checkout abgeschlossen, ein Checkout direkt in der App gibt es in der EU nicht, und Instagram Shops erlauben nur physische Produkte. Werbung läuft gemeinsam mit Facebook über den Meta Ads Manager, Reels erzielen laut Agenturen oft 15 bis 30 Prozent niedrigere CPMs als Feed-Platzierungen. Die Ausrichtung ist international, das Sortiment offen, adressiert werden überwiegend Endkunden (B2C). Die Freigabe eines Shops dauert laut Anleitungen zwischen einigen Tagen und zwei Wochen.

P
Plattform

Pinterest

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der Menschen Ideen sammeln und Käufe planen, was sie für Sortimente wie Wohnen, Mode, Beauty, Deko und Rezepte besonders interessant macht. Weltweit hat Pinterest laut OPTIMIZE (2026) 640 Millionen monatlich aktive Nutzer, in Europa 157 Millionen. Für Deutschland werden rund 16 Millionen, für Österreich etwa 2 Millionen Nutzer genannt, die Schätzungen der Quellen weichen voneinander ab. Die Nutzerschaft ist überwiegend weiblich, adressiert werden Endkunden (B2C). Händler laden Produktkataloge per Feed hoch, daraus entstehen Produkt-Pins und Shopping Ads, das Verifizierte-Händler-Programm mit blauem Haken ist kostenlos und in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Der Kauf findet im eigenen Onlineshop statt, die Anbindung läuft unter anderem über Shopify. Werbung wird per Auktion abgerechnet, das Mindesttagesbudget liegt laut Ratgebern bei etwa 5 Euro, für aussagekräftige Tests werden 20 bis 50 Euro pro Tag über mindestens zwei Wochen empfohlen. Die Ausrichtung ist international, Inhalte bleiben oft monatelang auffindbar.

T
Plattform

TikTok Shop

TikTok Shop ist der Social-Commerce-Marktplatz von TikTok, auf dem Marken und Händler Produkte direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping und einen eigenen Shop-Tab verkaufen. In Deutschland ist der Dienst seit März 2025 aktiv und erzielte laut NIQ schon nach einem Jahr mehr als 700 Millionen Euro Jahresumsatz, in Österreich läuft der Verkauf seit 15. Juni 2026, die Händlerregistrierung war ab 1. Juni möglich. Die Ausrichtung ist international: Mit der Funktion Sell Across Europe verkaufen Händler mit einer Registrierung in alle EU-Märkte, in denen TikTok Shop verfügbar ist, und können Logistikpartner von TikTok nutzen. Das Sortiment lebt von erklärbaren, visuell starken Produkten wie Beauty, Mode, Lebensmitteln, Accessoires und Gadgets, verkauft wird an Endkunden (B2C). Creator bewerben Produkte über ein integriertes Affiliate-Programm gegen Provision. Die Registrierung ist kostenlos, eine Grundgebühr gibt es nicht. Seit 8. Jänner 2026 beträgt die Verkaufsprovision in Deutschland und vier weiteren EU-Märkten 9 Prozent (Elektronik 7 Prozent), neue Händler zahlen 60 Tage lang 4 Prozent, dazu kommt eine Zahlungsgebühr von rund 2 Prozent.

Y
Plattform

YouTube

YouTube ist die größte Videoplattform der Welt und gehört zu Google. Für Händler und Marken ist sie Werbekanal, Suchmaschine für Produktrecherche und seit 3. September 2026 in Deutschland auch Verkaufskanal über das YouTube Shopping-Affiliate-Programm. Nach Angaben von YouTube haben im Juni 2026 mehr als 25 Millionen angemeldete Nutzer in Deutschland shoppingbezogene Suchanfragen gestellt. Creator taggen Produkte in Videos, Shorts und Livestreams, Zuschauer gelangen über das Tag in den Onlineshop des Händlers, der Creator erhält bei einem Kauf eine Provision, die der Händler selbst festlegt. Die Produktkataloge stammen aus dem Google Merchant Center, der Attributionszeitraum beträgt 30 Tage. Zum Start machen zehn Händler mit, darunter OTTO, Kaufland, MediaMarktSaturn und ABOUT YOU. In den Startmeldungen ist nur Deutschland genannt, für Österreich und die Schweiz wurde kein Termin genannt. Bezahlte Werbung läuft über Google Ads, auch Performance Max spielt auf YouTube aus. Adressiert werden überwiegend Endkunden (B2C), das Sortiment ist offen.

SOCIAL-COMMERCE– News & Updates

Keine Beiträge zu diesem Thema.