Hinweise
Quellen
Zuletzt aktualisiert: 20.9.2026
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Lösungen für UPS-Nutzer
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Microsoft Advertising
Microsoft Advertising, früher Bing Ads, ist die Werbeplattform für das Suchnetzwerk von Bing sowie für Partner wie Yahoo, DuckDuckGo und Ecosia, Anzeigen erscheinen auch in Edge und der Windows-Suche, und der KI-Assistent Copilot greift auf den Bing-Index zurück. Der Marktanteil ist deutlich kleiner als bei Google, im DACH-Raum liegt Bing auf dem Desktop bei rund 15 Prozent. Die Nutzerschaft ist tendenziell älter, kaufkräftiger und stark im Büroumfeld vertreten, daher eignet sich der Kanal für B2B-Themen und als Ergänzung zu Google. Es gibt Text-, Shopping- und Dynamic-Kampagnen sowie Retargeting, bestehende Google-Ads-Kampagnen lassen sich importieren. Nur bei Microsoft Advertising ist eine Zielgruppenausrichtung auf Basis von LinkedIn-Profildaten möglich. Abgerechnet wird überwiegend per Klick nach dem Auktionsprinzip, in manchen Branchen liegen die Klickpreise laut Agenturen 30 bis 60 Prozent unter Google. Die Ausrichtung ist international, das Sortiment offen, adressiert werden Endkunden (B2C) und Geschäftskunden (B2B).
ManoMano
ManoMano ist ein 2013 gegründeter französischer Marktplatz, der sich ausschließlich auf Heimwerken, Haus und Garten spezialisiert hat. Nach Angaben auf der deutschen Händlerseite verbindet er 15 Millionen Produkte in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich, mit rund 20 Millionen monatlichen Besuchern, 4 Millionen aktiven Kunden und 400.000 wiederkehrenden Käufern. Es handelt sich um einen reinen Marktplatz ohne stationäres Geschäft, der Händler nach eigenen Angaben ergänzt, ohne sie zu kannibalisieren. Verkauft wird an Endkunden (B2C), mit ManoManoPro betreibt ManoMano seit 2019 zusätzlich eine B2B-Plattform für Handwerker und Bauprofis mit über 600.000 Referenzen. Neue Händler bewerben sich über ein Formular, ManoMano prüft Produktfit, Preispolitik und Kundenservicequalität. In Frankreich, Spanien und Italien gab es laut früheren Berichten ein Fulfillment-Angebot. Deutsche Händler galten laut ManoMano (2021) als Exportmeister und verkaufen mehr im europäischen Ausland als alle anderen Länder des Marktplatzes.
AUTODOC
AUTODOC ist ein Berliner Onlinehändler für Fahrzeugteile und Zubehör, der laut Unternehmen Europas führender Online-Händler in diesem Bereich ist. Neben dem B2C-Geschäft und dem B2B-Bereich Autodoc Pro hat das Unternehmen einen kuratierten Marktplatz als dritte Säule aufgebaut. Der Autodoc Marketplace startete in Frankreich und wurde im Sommer 2025 auf Deutschland und Österreich ausgeweitet, laut Speed4Trade ist er auch in Italien, Spanien, Portugal, den Benelux-Ländern und Großbritannien verfügbar. Auf dem Marktplatz sind laut Anbieter hunderte professionelle Verkäufer aktiv, das Angebot reicht über klassische Ersatzteile hinaus zu Fahrzeugelektronik, Zubehör, Lifestyle-Produkten, Mobilitätslösungen und Sicherheitsartikeln. Verkauft wird an Endkunden (B2C), der Marktplatz ergänzt die B2C- und B2B-Plattformen. Drittanbieter listen ihre Produkte und versenden direkt, sie übernehmen Rechnung, Versand und Erstkontakt im Kundenservice. Für alle Marktplatz-Händler gelten klar definierte Leistungskennzahlen und Service-Level-Vereinbarungen, Autodoc überwacht die Performance und greift bei Bedarf ein. Als technische Basis dient die Marktplatzlösung von Mirakl.
Veepee
Veepee, bis 2019 vente-privee, wurde 2001 in Frankreich gegründet und ist Erfinder der zeitlich begrenzten Flash Sales für Markenware. Laut Tradebyte hat die Plattform 52,7 Millionen Mitglieder in Europa und rund 3,2 Millionen Besucher pro Tag, aktiv ist sie unter anderem in Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, den Benelux-Ländern, Österreich und der Schweiz. Mit dem Brandsplace betreibt Veepee einen Rabatt-Marktplatz für Outlet-Kollektionen, der 2018 in Frankreich startete, 2022 nach Spanien und Italien kam und 2023 in Belgien, den Niederlanden und Deutschland eingeführt wurde. Nur Marken dürfen dort verkaufen und bleiben allein für Katalog, Preise, Distribution und Kundenservice zuständig, Händler und Distributoren sind nicht vorgesehen. Verkauft wird an Endkunden (B2C), das Sortiment reicht von Mode und Accessoires über Elektronik, DIY und Beauty bis zu Food und FMCG. Marken müssen ein Lager in der EU haben, Direktversand an Endkunden leisten können und Produktinhalte in der Landessprache bereitstellen. Die Provision richtet sich nach der Kategorie.
Manor
Manor ist die größte Warenhauskette der Schweiz mit 60 Verkaufspunkten und mehr als 10.000 Mitarbeitenden und laut Eigenangabe rund 100 Jahren Erfahrung. 2021 öffnete Manor den Onlineshop manor.ch als Marktplatz für externe Partner, technisch auf Basis von Mirakl. Das Partnerprogramm ist ein E-Konsignationsmodell: Manor tritt als offizieller Verkäufer auf, die Partner übernehmen Bestandsverwaltung, Versand und Rückgaben und liefern die Ware in separaten Lieferungen. Fokus waren zuerst Fashion sowie Home and Living, später Beauty, Multimedia, Spielzeug und Sport. Manor wählt die Partner nach Herkunft, Erfahrung, Glaubwürdigkeit und Sortiment aus und arbeitet hauptsächlich mit Schweizer und europäischen Partnern. Verkauft wird an Endkunden (B2C), Partnerprodukte sind nur online erhältlich und nicht in den Warenhäusern ausgestellt, im Warenhaus können sie über eine In-Store-Bestellung geordert werden. Voraussetzungen sind eigenständige Verwaltung von Bestand und Angebotsdaten, mehrsprachiger Kundendienst, Produktinformationen mindestens auf Deutsch und Französisch sowie bei Lieferung von außerhalb der Schweiz die Verantwortung für die Zollabfertigung (DDP).
BestSecret
BestSecret ist eine geschlossene Shopping-Community für Designer- und Markenmode, in der Mitglieder ausschließlich auf Einladung Zugang haben und laut Anbietern Rabatte von bis zu 80 Prozent auf Ware von rund 3.000 Marken erhalten. Das Unternehmen sitzt bei München, betreibt Stores in München und Wien und ist in rund 27 europäischen Märkten vertreten, darunter Österreich und die Schweiz. Neben dem klassischen Wholesale-Geschäft startete BestSecret im Dezember 2023 mit der Curated Platform einen geschlossenen Marktplatz auf Basis von Mirakl für Markenpartner im Off-Price-Segment. Marken behalten die Kontrolle über Marge und Produktpräsentation, müssen aber das B2C-Geschäft mit Versand selbst abwickeln, zum Start war der Marktplatz nur in Deutschland verfügbar, eine Ausweitung auf alle Märkte war angekündigt. Das Sortiment umfasst Damen- und Herrenmode, Accessoires, Sportswear, Kinder, Beauty und Living. Verkauft wird an Endkunden (B2C), Marken und Rabatte sind außerhalb der Community nicht sichtbar. Marktplatz-Partner werden von BestSecret sorgfältig ausgewählt, um einheitliche Liefer- und Produktstandards zu sichern. Mehrheitseigentümer ist laut Berichten Permira.
Breuninger
Breuninger ist ein Stuttgarter Premium- und Luxus-Warenhaus mit elf Häusern in Deutschland, mehr als 5.500 Mitarbeitenden und einem Onlineshop seit 2008. Seit 2020 öffnet das Unternehmen den Onlineshop auf einer Marktplatz-Plattform für ausgewählte Partnermarken, die über eine Third-Party-Anbindung an Breuninger-Kunden verkaufen. Im Februar 2026 wurde das Modell in Österreich gestartet, laut Fachpresse auf Basis des in Deutschland etablierten Konzepts mit rund 300 Partnern und einem lokalen Fokus auf Tracht, Ball- und Abendmode sowie Ski und Outdoor. Weitere Märkte sind die Schweiz mit zusätzlichen Sprachversionen, Polen und die Niederlande. Das Sortiment umfasst Fashion und Accessoires, Home and Living, Premium und Luxus sowie Sport. Verkauft wird an Endkunden (B2C). Eine offene Registrierung gibt es nicht, Breuninger arbeitet über Empfehlungen, gezielte Ansprache von Marken und Integrationspartner wie Tradebyte oder Agenturen. Vorausgesetzt werden vollständige Varianten- und Attributdaten, markenkonforme Bilder und Texte in Deutsch sowie ein sauberes Kategorie-Mapping, entsprechend der Premium-Positionierung.